02 August 2010

Pokalspiel ohne weiterkommen...

Ausscheidungsrunde Vogtlandpokal


ESV Lok Plauen : SV Bobenneukirchen 4:3 (1:1)


SVB mit: Weber; Pilz; O. Pötzsch; M. Füssel; R. Dietzsch; D. Dietzsch (50. Fröhlich); Schwab (85. Schumann); A. Reichelt; Grimm; Kießling, Neubert


Ordentlicher Dämpfer im ersten Pflichtspiel


Das war es dann schon für den Vogtlandpokal. Trotz drei geschossener Auswärtstore gelang es unserer Mannschaft nicht, in die erste Runde einzuziehen. An die in der Vorbereitung gezeigten guten Leistungen konnte leider nicht angeknüpft werden. Auch das Fehlen von A. Rödel kann nicht als Entschuldigung dienen, denn bis auf R. Dietzsch und O. Pötzsch, erreichte kaum einer sein Leistungsniveau. Etliche Fehler im Spielaufbau, ängstliches Zweikampfverhalten und fehlendes Selbstvertrauen führten zunächst dazu, die keineswegs besseren Gastgeber ins Spiel zu bringen. Diese ließen ihre erste Möglichkeit aus, als unsere komplette Abwehr ausgehebelt wurde. Wenig später sollte es klappen. Freistoß Lok, R. Schwab bekommt den Ball, aber anstatt zu klären, wird erfolglos gedribbelt und ein Angreifer schließt dankend ab. Nun etwas wacher wird energischer nach vorn gespielt und die Chancen bleiben nicht aus. C. Grimm scheitert mit Distanzschuss am Torhüter und R. Schwab trifft nach Ecke per Hacke den Querbalken. Zwei Kopfbälle von E. Neubert sind zu harmlos und bringen keine Gefahr. Kurz vorm Halbzeitpfiff fasst sich der ins Mittelfeld aufgerückte O. Pötzsch ein Herz, zieht allein aufs Tor und wird belohnt. Sein erster Versuch wird noch abgewehrt, aber der Nachschuss sitzt, 1:1.
Im zweiten Abschnitt sind wir zunächst tonangebend, die Heimelf verlegt sich aufs Kontern.
Nach 70 Minuten trifft C. Grimm mit einem herrlichen Freistoßtor zur kurz umjubelten Führung, denn schon mit der nächsten Aktion kann Lok ausgleichen. Ein langer Freistoß in unseren Strafraum, weder Abwehrspieler noch Torhüter gehen zum Ball und schon war es passiert. Die Eisenbahner legen sofort nach. Nach schlecht geklärtem Eckball bekommt Brückner den Ball und marschiert ungehindert durch unseren 16er und vollendet unaufgeregt zum 3:2. Zwei Minuten später wird unsere zu weit aufgerückte Hintermannschaft erneut überlaufen und darf zum Endstand einlochen. Zwei Möglichkeiten haben wir noch, O. Pötzsch guter Schuß aus der zweiten Reihe wird pariert und N. Schumanns erstes Pflichtspieltor nach schöner Vorarbeit von M. Füssel und C. Grimm fällt letztlich zu spät.
Der nächste Auftritt folgt zum Punkspielauftakt in Pausa. Den Erdachsenstädtern ging es ähnlich, mit 0:4 unterlag man in Lauterbach. Am 14.08. wird sich zeigen, wer die richtigen Lehren gezogen hat.


Frieder Schwab