SV Triebel : SV Bobenneukirchen 0:1 (0:1) Reserven 3:3 (0:2)
SVB mit: S. Zineker – M. Füssel - Th. Pilz, O. Pötzsch, E. Neubert, A. Rödel, E. Groh,
K. Pötzsch, K. Ullmann, H. Massoun (72. R. Sugaipov), C. Grimm
Tore: 0:1 E. Groh (42.)
SR : Klaus Setzer (FC Werda)
Aufgabe erfüllt
Mit einem konzentrierten Auftritt löste unsere Mannschaft diese psychologisch wichtige Auftaktbegegnung beim Ortsnachbarn. Die anfängliche Nervosität und die Schrecksekunde beim Lattentreffer von Triebels Neuzugang Schindler nach 2 Minuten, legten sich recht schnell.
Es dauerte aber gut 30 Minuten, bis unsere Aktionen zwingender wurden. E. Groh wird links gefoult, den fälligen Freistoß zieht A. Rödel scharf aufs Triebeler Tor, Keeper Künzel lässt prallen und es entsteht ein arges Gewusel um das Spielgerät, das letztlich nicht den Weg ins Tor findet. 5 Minuten später bedient A. Rödel H. Massoun mustergültig, doch dieser schiebt die Kugel freistehend am Kasten vorbei. Kurz darauf ist E. Groh frei durch, doch springt ihm der Ball an die Hand und es gibt Freistoß für die Gastgeber.
In der 42. Minute schließlich der Treffer des Tages. S. Zineker schlägt ab, C. Grimm kann sich aus der (sehr oft grenzwertigen, aber vom Schiri ignorierten) Umklammerung seines Gegenspielers lösen, legt ab auf den startenden E. Groh, der Künzel keine Chance lässt.
Hälfte zwei bot kaum nennenswerte Höhepunkte. Die Heimmannschaft bemühte sich um den Ausgleich, fand jedoch keine Mittel, um uns gefährlich werden zu können. Hoffnung hatte man meist bei langen Bällen, die fast ausschließlich sichere Beute von S. Zineker wurden. Außerdem waren unsere Abwehrleute um Libero M. Füssel stets Herr der Lage.
Wir kamen zu mehreren guten Kontermöglichkeiten, welche zu leichtfertig vergeben wurden. Einzig ein Heber von A. Rödel, der auf den Querbalken tropfte, war zu vermerken.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass gegen unsere Angreifer gefühlte zehn Mal auf Abseits entschieden wurde, aus dem sie entweder kamen, standen oder hinein liefen J.
Nun gilt es im kommenden Heimspiel gegen Mühltroff nachzulegen, um weiter vorn dabei zu bleiben.
Unsere Reserve verspielte in den Schlussminuten eine 3:1 Führung und musste sich am Ende mit einem Remis zufrieden geben. Erfreut konnten die SVB Verantwortlichen feststellen, dass entgegen der Anzahl von Trainingsteilnehmern (im Schnitt 1-2), fast 20 spielbereite Aktive den Weg nach Triebel fanden. So kann es weiter gehen.