FSV Medizin Bad Elster : SV Bobenneukirchen 0:1 (0:0)
Reserven 6:0 (0:0)
SVB mit: F. Eimer- Th. Pilz – O. Pötzsch, F. Black – E. Neubert, A. Bucek, K. Ullmann
(65. R. Vorberger), A. Reichelt, A. Rödel- M. Asbach, R. Schwab
Nicht schön, aber erfolgreich
Stark ersatzgeschwächt (es fehlten: Grimm, Groh, Füssel, Kießling und D. Dietzsch) und mit dem nötigen Glück, löste unsere Mannschaft ihre Pflichtaufgabe beim Tabellenschlusslicht. Die Gastgeber wurden sofort in die Defensive gedrängt und hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen. Leider vermochten wir es nicht, die sich meist durch Standards bietenden Möglichkeiten, zu nutzen. Ab Mitte der ersten Hälfte ließ unsere durchdachte Spielweise merklich nach. Im Gefühl der Überlegenheit, wurde es zu oft auf eigene Faust versucht. Entweder rannten wir uns fest, was Ballverluste zur Folge hatte, oder der finale Pass zum besser postierten Mitspieler fehlte. Die Heimelf wurde so zu Entlastungsangriffen eingeladen, die aber nichts einbrachten.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Mediziner ihre beste Phase. Begünstigt durch etliche konfuse Aktionen unsererseits, gelang es ihnen einigermaßen Druck auszuüben.
Nachdem für uns das zweite Mal der Pfosten rettete und Bad Elster dem Führungstreffer nahe kam, fiel dieser praktisch im Gegenzug auf der anderen Seite. Andy Rödel setzt zum Dribbling im gegnerischen Strafraum an und wird von den Beinen geholt. Den fälligen 11er (60.) verwandelt er selbst souverän. Unser Spiel wurde im weiteren Verlauf unwesentlich attraktiver, zumindest ließen wir nun Ball und Gegner besser laufen. Die Heimelf kämpfte tapfer weiter und hatte mit einem völlig unnötig produzierten Freistoß an der Strafraumgrenze ihre letzte Chance, die jedoch F. Eimer zu nichte machte.
Kein ansehnlicher, aber wichtiger Sieg, der wieder Platz zwei der Tabelle bedeutet. Die Mannschaft muss sich im kommenden Heimspiel gegen Theuma deutlich steigern, will sie weiter an der Spitze mitmischen.
Unsere Reserve überstand die 1. Halbzeit ohne Gegentreffer, brach aber in Hälfte zwei zusammen und kassierte noch 6 Tore.
Frieder Schwab, 27.03.2011