05 März 2011

SV Bobenneukirchen : SG Stahlbau Plauen 2:5 (1:3)

Endlich wieder einmal unter optimalen Bedingungen spielen zu können, bereitete beiden Mannschaften, die nicht mit voller Kapelle antreten konnten, sichtlich Vergnügen. Nach knapp 60 Sekunden lag der Ball schon im Netz der Gäste. Carlos Grimm schaltete nach unserer ersten Ecke am schnellsten und lochte ein. Stahlbau ging sofort zum Gegenangriff über und setzte uns gehörig unter Druck. Nach 5 Minuten der Ausgleich aus abseitsverdächtiger Position. Das Tempo blieb hoch, die Plauener beeindruckten uns mit schnellem Kombinationsspiel, wir versuchten Konter zu setzen. Nach 12 Minuten das 1:2, ein Gästespieler zieht aus gut 30 Metern ab und Ersatzkeeper Kevin Fröhlich muss den Flatterball passieren lassen. Das 1:3 fällt nach einem Eckball, als unsere Abwehr vor Ehrfurcht erstarrt und einen Stahlbauer unbedrängt einköpfen lässt. Gute Möglichkeiten ergaben sich für uns meist nach Standards. Fast wäre vor der Halbzeit der Anschluss gelungen, doch C. Grimm konnte die Eingabe von E. Groh, nach schönem Angriff über links, nicht mehr erreichen.
Das 1:4 in der 55. Minute ähnelte dem 1:3. 4 Abwehrspieler inklusive Tormann lassen einen Gästestürmer relativ unbedrängt abschließen. Wir werden nun etwas stärker und kommen auch zu Chancen, meist durch Schüsse aus der Distanz, die jedoch alle vom Stahlbau- Schlussmann pariert werden. Mitten hinein in diese kleine Druckphase fällt das 1:5 nach einem Befreiungsschlag der Plauener. K. Fröhlich kommt nicht konsequent genug aus seinem Kasten, um zu klären und wird überlaufen.
Die Gäste werden nun nachlässiger und verlassen etwas ihre Linie. In der 80. Minute erzielt Robert Schwab, nach schöner Flanke von Dirk Kießling, unser redlich verdientes, zweites Tor. Der gut leitende Schiri Jörg Langner (Concordia) hatte mit der fairen Partie keinerlei Probleme.
Trotz der(etwas zu hoch ausgefallenen)Niederlage, ein gelungener Test vor dem in einer Woche anstehenden Spitzenspiel gegen die SG Straßberg. Die meisten unserer Akteure befinden sich in guter Verfassung, die anderen haben noch eine Woche Zeit, etwas zu tun.